LACK AUF WAND
INTEGRATION STATT VERBOT
PRESSE

PRESSEANFRAGEN

HUYNH COMMUNICATIONS

Huynh Ngoc Phuc

Email: phuc(at)huynh.de

www.huynh.de

Büro: 0941 599 89 08

Fax: 0941 599 89 09

Mobil: 0151 58 56 31 07

Eva Karl

Email: rockineva(at)web.de

#####################################################################################

Regensburg sprüht vor künstlerischem Tatendrang

Die Aktionswoche „24×7 – Lack auf Wand“ setzt Akzente für die Jugendkultur in Bayern

Regensburg  27. August 2009

Anfang September, vom 04. bis zum 11.09.2009, geht’s in der 24h-Galerie hinter dem Regensburger Dultplatz bunt her. Die erste am Ufer der Donau errichtete Graffiti-Hall of Fame – feiert unter dem Motto „24×7 – Lack auf Wand“ ihren fünften Jahrestag.

Grund genug, um zurückzuschauen und vorwärts zu blicken. Zeit, um über mögliche, neue Projekte nachzudenken und die Galerie und ihre Kunstwerke vom Donauufer in die Stadt zu bringen –  zu all denen, die sie bisher noch nicht sehen konnten.

Mit der Aktionswoche „24×7 – Lack auf Wand“ widmen sich junge wie erfahrene Graffiti- und Street-Art-Künstler aus ganz Bayern der Verbindung von Fluss und Konstante und machen für die Bürger der Stadt ihre außer-gewöhnliche Kunst und ihre Kultur hautnah erlebbar. Unterstützt werden sie dabei von prominenten Mitstreitern, aus Gesellschaft, Politik und Gastronomie, die für diese einmalige, bunte Aktion Pate stehen.

„Ich finde die Aktion toll! Wobei es nicht gerade ein Klassiker der konservativen Politik ist sich für Graffiti- und Street-Art einzusetzen. Dennoch sollte jeder diese mittlerweile gesellschaftsfähige Kunstform unterstützen. Ich befinde mich weder im Wahlkampf, noch werde ich von irgendeiner Stelle her genötigt mich für junge Künstler zu engagieren.“ erläutert Dipl.-Ing. Christian Schlegl, Vorsitzender der CSU-Fraktion Regensburg und Schirmherr der Aktionswoche „24×7 – Lack auf Wand“.

„ Mein Engagement zielt besonders auf eine massive Ausweitung legaler Sprayflächen ab, damit den jungen Künstlern eine dauerhafte Präsentation ihrer Arbeiten möglich ist. Als positiver Nebeneffekt ergibt sich eine wohltuende Trennung von legaler Graffiti-Kunst und illegalen Schmierereien“, zeigt sich Schlegl von der Aktionswoche begeistert.

Graffiti ist keineswegs Verschmutzung oder Zerstörung – wie viele Leute noch immer annehmen – sondern bei Graffiti geht es darum, seinen eigenen künstlerischen Style zu entwickeln und etwas zu schaffen, was unverwechselbar ist.

Auch der Münchner Filmemacher und Grimme-Preisträger Florian Gaag zeigt dies mit seinem vielfach ausgezeichneten Meisterwerk „Wholetrain“, das im Rahmen der Aktionswoche präsentiert wird. Gemeinsam mit dem Schirmherren Christian Schlegl wird Gaag auch bei diversen Podiumsdiskussionen dem Publikum Rede und Antwort stehen.

Neben zahlreichen Aktionen an und bei der 24h-Freiluft-Galerie wird es im Regensburger Andreasstadel auch eine Ausstellung der Galerie-Künstler mit diversen Diskussionsrunden geben. Hier wird es jedoch nicht nur um das ewige, leidige Thema der Legalität von Graffiti und Street-Art gehen. Soziale, künstlerische und gesellschaftliche Aspekte urbaner Kunst sollen angesprochen werden, Synergien sollen gebildet und genutzt und Fragen beantwortet werden.

Mit innovativen Sprühtechniken werden die Künstler auch der Regensburger Blindenschule eine neue Fassade verpassen. Hier spielen neben Elementen des klassischen Graffiti auch haptische Elemente eine tragende Rolle.

Die Aktionswoche „24×7 – Lack auf Wand“ zeigt eindrucksvoll und nachhaltig, wie sehr Graffiti ein Grundstein für soziales Engagement und für ein Leben mit der Kunst sein kann.

Mehr Informationen zur Aktion und zum geplanten Ablauf finden Sie unter www.lack-auf-wand.de.