LACK AUF WAND
INTEGRATION STATT VERBOT
AKADEMIE REGENSBURG

Die Akademie Regensburg, 2002 von Stefan Göler und Georg Fiederer als unabhängige private Kunstschule gegründet, schliesst als mittlerweile etablierte Institution eine Lücke im Kultur- und Bildungsangebot im süddeutschen Raum und ist durch ein tragfähiges Netzwerk zwischen Politik, Medien, Bildungsträgern und Kunstschaffenden in die kulturelle Landschaft integriert.

Die Akademie hat ihren Sitz im 2004 von Oswald Zitzelsberger sanierten Andreasstadel in direkter Nachbarschaft zur weltberühmten „Steinernen Brücke“. Das Künstlerhaus im Andreasstadel beherbergt ausser der Akademie eine Schar regionaler Künstler, einen Teil der Schauspielschule Regensburg, verschiedene Kulturinitiativen, einen Ausstellungs- und Veranstaltungssaal und ein Studiokino.
Am Ort pflegt die Akademie intensiven Kontakt mit kulturellen Institutionen und Initiativen und der vielfältigen und lebendigen Kunst- und Kulturszene der Stadt.
Überdies ist die Akademie ein Ort des kulturellen Austauschs und der Kommunikation von und nach „Aussen“. Studenten und Dozenten aus dem gesamten deutschen Sprachraum und darüber hinaus bringen neue Ideen und Sichtweisen in die Region und helfen, verkrustete Strukturen aufzubrechen und eingefahrene Wege zu verlassen.

Die Idee: Auf der Basis einer soliden handwerklich-künstlerischen Ausbildung und der permanenten Schulung des Wahrnehmungsvermögens werden an der Akademie Regensburg kritische Sichtweisen und damit der eigenständige künstlerische Ansatz gefördert. In einer erstmals „akademischen“ Situation sollen die Studenten arbeiten, entdecken, kommunizieren und in der Auseinandersetzung ihren eigenen „Standpunkt“ entwickeln.
Nicht allein pragmatisch marktorientierte „Ausbildung“ will die Akademie vermitteln, denn vor allem das Wissen um und über kulturelle und geisteswissenschaftliche Sachverhalte und Zusammenhänge ist eine unabdingbare Voraussetzung, nicht nur für die sogenannte Allgemeinbildung, sondern vor allem für die Persönlichkeitsbildung. Nur auf der Grundlage eines möglichst breit fundierten Wissens und der Fähigkeit, „sich in der Welt zu verorten“, ist es möglich, in immer komplexeren Strukturen Orientierung zu finden und „Gesellschaft“ auch sinnvoll mitzugestalten.
Dafür muss effektive „Kunsterziehung“ stattfinden, die die Akzeptanz von Kunst als seriöse und überlebenswichtige Kommunikationsform fördert.
Die Idee hat sich bewährt
Neun von zehn unserer engagierten Absolventen, die sich an Fachhochschulen und Hochschulen beworben haben, meisterten erfolgreich die Aufnahmeprüfungen und studieren heute z.B. in München, Nürnberg, Karlsruhe, Frankfurt, Berlin, Leipzig, Weimar, Dresden… oder besuchen einschlägige Fachakademien oder Berufsfachschulen, einem Teil eröffnete das Vorstudienjahr auch den direkten Einstieg ins Berufsleben z.B in Agenturen oder am Theater.
Für diejenigen unserer Studenden, die sich nach dem Jahr in der Akademie Regensburg schlussendlich doch gegen ein Studium oder eine sonstige Ausbildung im gestalterischen Bereich entschieden oder feststellten, dass Begabung oder Engagement nicht standhalten, war das Vorstudienjahr jedenfalls eine wichtige Zeit der persönlichen Entwicklung und Orientierung und verhinderte so manche Fehlentscheidung hinsichtlich der Studienfach- oder Berufswahl.
Dieser Erfolg in den drei Jahren unseres Bestehens bestätigt unser inhaltliches und pädagogisches Konzept und zeigt, welch grosses Engagement unsere Dozenten in ihre Arbeit mit den Studenten einbringen.

http://www.akademieregensburg.de/

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