LACK AUF WAND
INTEGRATION STATT VERBOT
DIE 24H GALERIE

Bild 4

Feste Form – wechselndes Erscheinungsbild
Die 24h-galerie wurde 2004 von Johanna Hermenau und Emanuel Jesse ins Leben gerufen. Bis heute ist es weltweit die erste Hall of Fame, die speziell für Graffiti/Aerosol Art auf 24h frei zugänglicher Fläche erbaut worden ist.
Das Projekt wäre ohne Hilfe von EU-Geldern, der Stadt Regensburg, privaten Sponsoren und vielen ehrenamtlichen Helfern nicht zu realisieren gewesen.
Es handelt sich bei dem Bauwerk um zehn freistehende Mauern, die symbolisch für die zehn neuen Mitgliedsstaaten der EU stehen, die am 1.Mai 2004 beitraten. Die 15 Betonhocker der Anlage repräsentieren die bisherigen Mitgliedsstaaten. Die selbst verwaltete Outdoor-Galerie liegt in einem Park zwischen zwei Armen der Donau, die Regensburg und das östliche Europa verbindet. Einmal im Jahr findet eine offizielle Neugestaltung durch geladene nationale und internationale Künstler statt, danach
stehen die Flächen zur freien Nutzung – Ergebnis ist ein interessantes Spiegelbild der Gesellschaft, ein Spiel zwischen Stabilität der Form und sich stets verändernder,  fließender Erscheinung am Fluss und im Fluss.
2007 wurde das Projekt von Sigurd Roscher und Emanuel Jesse im Garten des Kanzleramtes im Rahmen der Europäischen Jugendtage in Berlin vorgestellt. Dabei wurden rund 270 europaweit realisierte Projekte juriert, die Regensburger Outdoor-Galerie lief dabei in der Sparte “Bildende Künste”. Das Projekt 24h-galerie erschien in diesem Kontext in verschiedenen Printpublikationen und markierte so Regensburg auf der europäischen Landkarte.

www.24h-galerie.de

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